…geht es raus aus Shanghai – dank Transrapid made in Germany! Im 15 Minuten-Rhythmus fährt der Maglev wenig spektakulär, aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von 301 km/h einfach flott durch die Stadt… nach 6 Minuten hat man den Flughafen erreicht, im Vergleich zum Taxi spart man etwa 40 Minuten… und der Fahrpreis von 4 € ist auch zu verkraften… kein Wunder, dass sich München so ein Gefährt erträumt… und jeder, der schon mal aus der bayerischen Landeshauptstadt zum Flughafen musste!
Archiv für die Kategorie ‘Shanghai’
Mit ordentlich Tempo…
November 27, 2008Mittagstisch…
November 27, 2008Die Qual der Wahl
November 22, 2008Irgendwie muss man sich natürlich durch den 20 Mio-Menschen-Moloch von A nach B bewegen. Am schnellsten geht es zumeist mit der “gut gefüllten” U-Bahn, die aber Menschen mit Abneigung gegen Körperkontakt keinesfalls zu empfehlen ist. Interessant auch das Ein- und Aussteigeverhalten der Shanghainesen: Die bei uns überwiegend gelebte Regel “erst raus, dann rein” ist hier nicht angesehen, alles passiert unter viel rumgerempel gleichzeitig..
Deutlich bequemer durch die Stadt geht es mit dem Taxi – bei Fahrpreisen zum Träumen! Der Startpreis sind akzeptable 1,30 €, die bereits 2 km beinhalten. Ich habe es nicht geschafft, die magische Grenze von fünf Euro während der gesamten Zeit zu durchbrechen – und ich habe mir wahrlich alle Mühe gegeben…
Mantel 2. Teil
November 22, 2008Na, ein bisschen nacharbeiten musste der gute Peter doch noch, eine Naht beim Innnenfutter wurde vergessen… aber sonst – alle Wetter, gut geschneidert! Die Reißverschlüsse wurden vom Original transplantiert und laufen tadellos… Klasse, jetzt kann es meinetwegen auch wieder kalt werden… und wahrscheinlich haengen in kuerze dutzende Exemplare dieses Mantels im Shanghaineser Klamottenmarkt…
Der letzte Schrei…
November 20, 2008Nur fuer Mutti!!
November 20, 2008Selbstverstaendlich ist die Reise durch Asien weder Vergnuegungstrip noch Erholungsurlaub, sondern handfestes Business… in Shanghai hatte ich die Freude, den 11. Deutschen Ball im Grand Hyatt als Conferencier zu begleiten. Knapp 1000 Gaeste erwartete ein unterhaltsamer Abend mit fantastischem Buffett, ordentlich Tanz und jeder Menge Showprogramm. Aufgrund der begrenzten Saalverhaeltnisse und der grossen Nachfrage nach den Tickets (eine Warteliste von 300 Personen) finden an dem Abend im Prinzip zwei Baelle statt: einer im “Grand Ballroom” mit etwa 580 Gaesten, und einer im “Crystall Ballroom” mit 420 Gaesten. Das war moderationstechnisch ein klassischer “Tanz auf zwei Hochzeiten” mit jeweils unterschiedlicher Stimmung – hat aber ordentlich Spass gebracht, besonders aufregend meine Sprints durch den Kuechenbereich zwischen den verschiedenen Saelen vorbei an erstaunten chinesischen Kuechenjungs, um die jeweilige Anschlussmoderation nicht zu verpassen…
Mantel Teil 1
November 14, 2008“Lieber gut geklaut als schlecht selbstgemacht” lautet in China die Devise. Selbst mal Nachdenken, eigene Ideen entwickeln und Kreativität gilt nicht unbedingt als erstrebenswert. Das haben sich die Vorturner aus der Partei gut einfallen lassen, denn anders lässt sich die Masse an Menschen wohl auch gar nicht steuern. Hier wächst also eine Schaar von Top-Kopierern heran, die wirklich alles Erdenkliche nachahmen. Und genau das will ich doch mal schamlos ausnutzen, oder vielmehr aus der Not heraus… vor mittlerweile 10 Jahren kaufte ich mir während eines Ätsch-W.-Besuches in London einen sündhaft teuren Mantel, schlappe 350 Pound, aber todschick (auch wenn sich Frau W. nur zu einem “Wieviel? du bist doch irre” hinreißen ließ). Das gute Stück ist IMMER NOCH todschick, wurde mit der Zeit aber ordentlich schrammelig und in diesem Sommer zu guter Letzt Opfer hungriger Motten. Klarer Fall – da ist nichts mehr mit reparieren oder stopfen, das Ding muss nachgeschneidert werden. Dafür eignet sich der “South Bund Soft Spinning Market” hervorragend. Aufgeteilt in viele kleine Schneidereien guckt man sich ein bisschen die verschiedenen Stoffe an und was die Herrschaften selbst am Leib tragen, und dann wird bestellt. Mann meines Vertrauens in Sachen Mantel ist “Peter-Fashion”, er schlug sämtliche Kollegen mit seinem lässigen weissen Sacko und machte einfach einen unaufgeregten Eindruck. Die Preisgestaltung ist grundsätzlich nicht nachvollziehbar, aber im Mantelbereich landet man immer zwischen 600 bis 800 RBM = 80 €. Und jetzt bin ich gespannt, was mir Peter in 2 Tagen präsentieren wird…
THINK BIG
November 13, 2008Der zweithöchste Turm der Welt steht seit einigen Monaten in Shanghai rum. Sieht aus wie ein Flaschenöffner und ist unglaubliche 492m hoch. Und nennt sich “Shanghai World Finance Center”. Als Touri muss man sich unbedingt den Spaß machen und hocheiern, was natürlich erstmal mit ordentlich Warterei verbunden ist. Freundlicherweise haben die Architekten genau dieses Szenario bedacht – der gesamte Ansteh-Bereich im Gebäude ist prächtig mit allerhand futuristischer Kunst inszeniert. Ein bisschen fühlt man sich wie bei Stargate oder wie der Unsinn heißt. Und wenn man dann an der Reihe ist, geht es erstmal in eine so genannte “Pre-Show”, eine Kunstinstallation, die das Gebäude als Miniatur-Nachbau mit allerhand Blitzen & Sound & anderen verrückten Sachen ins rechte Licht setzt. Wirklich toll! Danach wird man hübsch schnell in einem Aufzug nach Oben katapultiert – ebenfalls toll inszeniert – und schwups geniesst man die Aussicht fast einen halben km über dem Boden. Wäre da nur nicht die amtliche Luftverschmutzung in China – heute war ausgesprochen gute Sicht (ich lach mich schlapp), an den meisten Tagen kannst du quasi nicht mal bis zum Boden gucken (na ja, vielleicht nicht ganz so schlimm).
Voll des Lobes über die Bau- und Inszenierungskünste der Chinesen traf ich mich gestern mit meiner Kundin zu Essen um zu erfahren – alles “made by people & investors from Japan”… sei´s drum, nebenan wird schon wieder an einem noch höheren Turm gewerkelt – diesmal ist es der chinesische Staat, der die Schmach vom hübschen japanischen Turm in Shanghai so nicht auf sich sitzen lassen will, schätz ich mal…
… zu früh gedrückt!
November 11, 2008Da könnte sich der Westen ja mal ein Beispiel dran nehmen – der Einreisecounter am Flughafen in Shanghai bietet die Möglichkeit, per Knopfdruck den Service des Stempelnden zu bewerten: von “totally satisfied” bis “poor service”! Ich habe spaßeshalber einfach mal das zweitbeste Knöpfchen gedrückt, und dann hatte ich den Salat- irgendwie verwirrte das den Diensthabenden, auf jeden Fall stempelte er entweder den falschen Stempel oder an der falschen Stelle, auf jeden Fall hieß es dann: ab zum Chefstempler! Der stempelte über den roten Stempel einen schwarzen “cancelled”-Stempel und setzte unten drunter noch einen meiner Meinung nach völlig identischen weiteren roten Stempel… das nächste mal drücke ich lieber totally satisfied!


























